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    Ergebnisbericht „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes“
    In diesem Bericht werden die Ergebnisse der Aufarbeitung zu „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes“ vorgestellt. Im Fokus der Aufarbeitung steht einerseits, die Verfahren, in denen das Landesjugendamt Verantwortung für Kinder und Jugendliche getragen hat, zu rekonstruieren. Andererseits werden die Verflechtungen des Landesjugendamts auch über Berlin hinaus mit anderen Institutionen und Akteur*innen herausgearbeitet. Als Ergebnis lässt ein deutschlandweites Netzwerk rekonstruieren, in dem verschiedene Akteure aus Wissenschaft, Kinder- und Jugendhilfe, Verwaltung u. a. als Vertreter der Heimreform und/oder Sexualpädagogik in Zusammenarbeit mit dem Berliner Landesjugendamt pädophile Positionen und sexualisierte Gewalt unterstützten, legitimierten, duldeten, rechtfertigten und/oder selbst ausgeübt haben.
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    Fachkräfte der Einrichtungsaufsicht und -beratung im Kontakt mit jungen Menschen
    (2023-07-26)
    Loh, Robin 
    Dieser Reflexionsbogen wurde im Rahmen eines Forschungsprojektes gemeinsam mit Fachkräften der Einrichtungsaufsicht und -beratung und jungen Menschen erarbeitet. Er dient Fachkräften der betriebs-erlaubniserteilenden Behörden in ihrer Beratungstätigkeit, soll Einrichtungen bei der Erstellung und Überarbeitung von Beteiligungs- und Beschwerdekonzepten gemäß § 45 SGB VIII unterstützen und Einrichtungen einladen, ihre Beteiligungs- und Beschwerdekonzepte regelmäßig und reflexiv mit allen Beteiligten - insbesondere junge Menschen - weiterzuentwickeln. Die Reflexionsfragen sollen zum Denken anregen und können je nach Bedarf, Zielgruppen junger Menschen und Rahmenbedingungen der Einrichtung angepasst werden. Fachkräfte der betriebserlaubniserteilenden Behörden können den Bogen in Gesprächen mit Trägern nutzen oder ihn zur internen Nutzung - zum Beispiel für Teamsitzungen, Fachkonferenzen ö. ä. - zur Verfügung stellen. Es lohnt sich auch, einzelne Fragen mit jungen Menschen zu besprechen, zum Beispiel in Gruppensitzungen oder Sitzungen von Kinder- und Jugendvertretungen.
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    Open Access
    Leaving Care und Nachbetreuung: Neue Aufgaben für die Kinder- und Jugendhilfe
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2023)
    Möller, Tabea 
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    Nachbetreuung ist ein mit der Verabschiedung des KJSG stärker akzentuierts Aufgabenfeld im Rahmen der Hilfen zur Erziehung (§ 41a SGB VIII). Es ist als nachgehendes Angebot zu den Hilfen für junge Volljährige vorgesehen und soll nach dem Ende der Hilfen greifen, um jungen Menschen weiterhin eine strukturierte Unterstützung zu bieten. Bisher gibt es erst wenige konkrete Beispiele, wie Nachbetreuung verlässlich ausgestaltet werden kann. Die Broschüre der Fachstelle: Leaving Care in der Kommune stellt ausgewählte bestehende Angebote und Konzepte vor, die sich mit der Ausgestaltung dieses Aufgabenfeldes befassen. Es zeigt sich darunter eine Bandbreite von Nachbetreuungsformen die unterschiedlichen Bedarfen von Care Leaver:innen Rechung tragen soll. Ziel der Broschüre ist es, die Umsetzungspraxis der gesetzlichen Regelung zu erörtern und zu befördern.
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    JuCo IV - Der Einfluss der Corona-Pandemie auf das Wohlbefinden junger Menschen. Trends und anhaltende Auswirkungen
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2023)
    Andresen, Sabine 
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    Möller, Renate 
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    Wilmes, Johanna 
    Die vorliegende Publikation bündelt Kernergebnisse der JuCo IV-Studie aus dem Jahr 2023, die sich mit dem Wohlbefinden und Auswirkungen der Pandemie auf das Leben junger Menschen zwischen 15 und 30 Jahren am Ende der Pandemie und darüber hinaus befasst. Die Studienreihe wird vom Institut für Sozial- und Organisationspädagogik (Universität Hildesheim) in Kooperation mit der Universität Frankfurt seit 2020 gemeinsam durchgeführt. Der vorliegende Bericht konzentriert sich erstmalig auf ausgewählte Trends, die das Erleben junger Menschen im Verlauf der Pandemie und ihre Lebenssituation nach der Pandemie aufzeigen. Insgesamt nahmen an den vier JuCo Studien mehr als 20.000 junge Menschen aus ganz Deutschland teil. Die Studie JuCo IV wurde im Februar 2023 durchgeführt und es beteiligten sich 1185 junge Menschen. 68 Prozent der Befragten waren Mädchen und junge Frauen.
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    Schulleitung und Verantwortung
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2023) ;
    Fachbereich 1, Universität Hildesheim
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    Schröer, Wolfgang
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    Graßhoff, Gunther
    Verantwortung ist zur Schlüsselkategorie im schulischen Diskurs avanciert. An Schulleitungen wird heute ein klarer Gestaltungsauftrag formuliert und die Gesamtverantwortung übertragen, die Organisation Schule − trotz vielfältiger Herausforderungen − zukunftsfähig zu entwickeln. Es liegt allerdings wenig Wissen darüber vor, wie Schulleitungen diese ausgeweiteten Verantwortungszuschreibungen erleben und in der Praxis gestalten: • Wie schätzen Schulleitungen Verantwortung für ihre eigene Position, die Organisation Schule und das multiprofessionelle Schulteam aktuell ein? • Und wie teilen, gestalten und entwickeln Schulleitungen Verantwortung in der Organisation Schule? Die Arbeit versteht sich als eine kooperativ angelegte Praxisforschung, in der schulische Verantwortungsrationalitäten aus einer Leitungsperspektive in den Blick genommen und das Verantwortungs- und Führungsverständnis von Schulleitungen in einem Schulleitungsnetzwerk erforscht werden. Neben Fragen der Selbstverpflichtung und Zuschreibung von Schulleitungsverantwortung stehen organisationale Aspekte und die Ermöglichung von multiprofessioneller Zusammenarbeit im Vordergrund der analytischen Betrachtung.
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    Multiprofessionelle Bewertungen von Suchtfamilien im Jugendamt
    (2023)
    Reuschel, Viktoria 
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    Graßhoff, Gunther
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    Fachbereich 1, Universität Hildesheim
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    Schröer, Wolfgang
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    Steffens, Birgit
    In der Dissertationsschrift erfolgte eine Aktenanalyse in Jugendämtern, die Bewertungen und Aussagen beteiligter Professionen im Jugendamtsverfahren in den Blick nahm. Die Adressat:innen in den Akten waren ausschließlich Eltern, Mütter oder Väter mit einer Drogenabhängigkeit unter einer medizinisch begleiteten opiatgestützten Substitutionsbehandlung, deren Kinder im Haushalt lebten oder aufgrund von Inobhutnahme fremduntergebracht wurden. Die Bewertungen wurden analysiert und kritisch reflektiert, so dass ein umfassendes Bewertungsdokument für Professionen vorliegt, die in Jugendamtsverfahren beteiligt sind.
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    Open Access
    Schutzkonzepte im Jugendamt
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2023) ;
    Christiansen, Femy 
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    Das vorliegende Datenhandbuch bietet eine umfassende Darstellung relevanter Informationen und Daten zum Thema Schutzkonzepte im Jugendamt und in Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft der Kinder- und Jugendhilfe, die im Rahmen einer Onlinebefragung im Herbst 2022 generiert wurden. Neben den Häufigkeitsberechnungen wird auch der gesamte Fragebogen dargestellt. Die Befragung wurde bundesweit in allen Jugendämtern und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in öffentlicher Trägerschaft durchgeführt. Das Datenhandbuch zeigt eine Vielzahl von Daten, Analysen und Ergebnissen in strukturierter Form. Ziel des Datenhandbuchs ist es, Leser:innen einen detaillierten Überblick über das Thema Schutzkonzepte im Jugendamt/in Einrichtungen öffentlicher Träger zu verschaffen. Dabei werden verschiedene Aspekte beleuchtet und Schlussfolgerungen gezogen, um ein umfassendes Verständnis der Thematik zu fördern.
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    Open Access
    Durchblick: Infos für deinen Weg aus der Jugendhilfe ins Erwachsenenleben
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2023)
    Sievers, Britta 
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    Institut für Sozial und Organisationspädagogik, Universität Hildesheim
    Diese Broschüre für Jugendliche und junge Erwachsene, die in Wohngruppen, Pflegefamilien oder anderen stationären Hilfeformen leben und bei denen das Hilfeende bzw. der Auszug absehbar sind, beruht auf der 5., überarbeiteten und erweiterten Auflage der gleichnamigen Broschüre (https://hilpub.uni-hildesheim.de/handle/ubhi/15527). Sie wurde im Rahmen des Projekts "Junge Menschen in prekären Lebenslagen in Niedersachsen", gefördert durch das Niedersächsische Sozialministerium, für den Raum Hannover ergänzt und überarbeitet.
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    Open Access
    Zwischenbericht „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes“
    In diesem Zwischenbericht werden die vorläufigen Ergebnisse der Aufarbeitung zu „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes“ vorgestellt. Das Aufarbeitungsvorhaben folgt dabei den Ergebnissen des Zwischen- und Endberichtes der Aufarbeitung zu „Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe“ sowie Hinweisen von weiteren Zeitzeug*innen und betroffenen Personen, die nach der Veröffentlichung des Endberichtes an das Forscher*innenteam herangetreten sind und neue Hinweise zu möglichen Verflechtungen des Berliner Landesjugendamtes über Berlin hinaus, aufzeigten. Es werden drei zentrale Fragekomplexe verfolgt: 1. Wie kann die Aufarbeitung die Anliegen von Betroffenen unterstützen? 2. Wie lassen sich die verschiedenen Entscheidungsformen und Verläufe der Verfahren, in denen das Landesjugendamt in Fallverantwortung stand, aus einer organisationsanalytischen Perspektive rekonstruieren? 3. Herausarbeitung von Verwobenheiten und Verflechtungen des Berliner Landesjugendamtes mit anderen Berliner sowie deutschlandweiten Institutionen und Akteur*innen. Das forschungspraktische Vorgehen besteht in der Annäherung an diese drei Fragen aus vier Forschungsperspektiven: 1. Betroffenenbeteiligung und -interviews, 2. Aktenanalyse, 3. Zeitzeug*inneninterviews, 4. Fachöffentlicher Diskurs.
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    Open Access
    Internationale Kinder- und Jugendhilfe
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2023) ; ;
    Brahimi, Elisa 
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    Internationale Erfahrungen sind aus dem Aufwachsen heute nicht mehr wegzudenken und prägen die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Grenzüberschreitende Mobilität und internationale Lernerfahrungen werden zudem zunehmend mit erfolgreichen Bildungsbiografien in Verbindung gebracht. Wie ist es jedoch um die Internationalität und Internationalisierung in der Kin-der- und Jugendhilfe bestellt? Das vorliegende Datenhandbuch präsentiert die Ergebnisse einer bundesweiten Online-Befragung, deren Ziel es war, die Sichtweisen und Einstellungen von Fachkräften aus unterschiedlichen Feldern der Kinder- und Jugendhilfe zu Themen der Internationalisierung abzubilden. Im Fokus der Befragung stand es unter Anderem zu ermitteln, welche organisationalen Rahmenbedingungen der Internatio-nalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe zugrunde liegen, was internationale Fachlichkeit und Inter-nationalität für die Fachkräfte in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern bedeuten und welche Potenziale, Bedarfe, Barrieren und Hemmnisse derzeit erkennbar sind, die es zukünftig zu bearbeiten gilt. Die deutschlandweite Online-Befragung wurde im Rahmen der Fachkräfteinitiative.International (FKI) durchgeführt. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Die Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (IJAB) koordiniert die Fachkräfteinitiative und hat die Projektleitung inne. Das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim (ISOP) begleitet das Projekt wissen-schaftlich und ist für die Umsetzung, Durchführung und Auswertung dieser Studie verantwortlich.
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