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    Die fundamentale Idee ‚Algorithmus‘ im Mathematikunterricht der Primarstufe
    (Waxmann, 2022-09) ; ;
    Brandt, Birgit
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    Bröll, Leena
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    Dausend, Henriette
    In Zeiten der Digitalisierung ist der Begriff ‚Algorithmus‘ in aller Munde und auch Schülerinnen und Schüler sind in ihrer Lebenswelt permanent den Entscheidungen von Algorithmen ausgesetzt. Kompetenzen im Umgang mit Algorithmen können in der Primarstufe vor allem im Mathematikunterricht erworben werden, in welchem sie als fundamentale Idee bereits relevantes Thema sind. In diesem Artikel werden exemplarische Elemente einer Unterrichtssequenz vorgestellt, mit welcher Algorithmen explizit gemacht und damit digitalisierungsbezogene Kompetenzen erworben werden können.
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    Einfluss einstellungs- und motivationsbezogener Merkmale von Lehrkräften auf ihre Technologienutzung und (digitalisierungsbezogene) Unterrichtsqualität
    In Deutschland werden digitale Technologien an Schulen selten genutzt, was neben der technologischen Ausstattung und dem Professionswissen der Lehrkräfte auch auf deren Einstellungen zu digitalen Technologien im Unterricht und sonstige motivationsbezogene Faktoren zurückzuführen sein könnte (Ertmer 1999; Bos et al. 2014). Ansätze wie das Technology Acceptance Model (TAM; Davis 1989) und die Unified Theory of Acceptance and Use of Technology (UTAUT; Venkatesh et al. 2003) beförderten die Forschung zum Einfluss von einstellungs- und motivationsbezogenen Variablen auf die Technologienutzung im Bildungsbereich. Aktuelle Metaanalysen bestätigen Zusammenhänge zwischen den Kernvariablen von TAM und der beabsichtigten sowie der tatsächlichen Nutzung von digitaler Technologie bei Lehrkräften (Scherer und Teo 2019; Scherer et al. 2019). Doch nicht deren Nutzung per se, sondern die Qualität der Technologienutzung im Unterricht dürfte entscheidend für die Förderung der Leistung von Schülerinnen und Schülern sein (Chauhan 2017). Ähnlich wie in den oben angeführten Theorien werden im COACTIV-Kompetenzmodell (Baumert et al. 2010) als Lehrkräftemerkmale Überzeugungen und Werthaltungen, motivationale Orientierungen und selbstregulative Fähigkeiten von Lehrkräften angenommen, welche die Unterrichtsqualität – ohne expliziten Bezug auf Technologie – vorhersagen (Baumert und Kunter 2011; Kunter 2011; Voss et al. 2011). Unterrichtsqualität wird dabei durch die drei Dimensionen kognitive Aktivierung, unterstützendes Klima und Klassenmanagement charakterisiert. Während dieses Bündel von Dimensionen der Unterrichtsqualität vor allem im deutschsprachigen Raum erforscht wird (Praetorius et al. 2018), werden einzelne der drei Dimensionen der Unterrichtsqualität auch in der internationalen Forschung thematisiert. Der Einfluss von einstellungs- und motivationsbezogenen Variablen auf die Unterrichtsqualität bei der Nutzung digitaler Technologien im Unterricht ist jedoch noch weitgehend unklar. Da diesen Variablen moderierende Einflüsse auf die Zusammenhänge zwischen Wissensvariablen und Aspekten der Unterrichtsgestaltung zugeschrieben werden (Gess-Newsome 2015), könnten belastbare metaanalytische Erkenntnisse über ihre Wirkung wichtige Hinweise für die Lehrkräftebildung liefern. Der Beitrag präsentiert zunächst eine aktuelle Überblicksarbeit zum Einfluss eines breiteren Spektrums an einstellungs- und motivationsbezogenen Faktoren auf die beabsichtigte und die tatsächliche Technologienutzung im Unterricht (Bürger et al. 2021), die derzeit um eine Gegenüberstellung mit metaanalytischen Befunden zu Zusammenhängen einstellungs- und motivationsbezogenen Faktoren mit der Unterrichtsqualität ergänzt werden. Für die Überblicksarbeit wurden acht Einschlusskriterien festgelegt und ein boolescher Suchausdruck für die Literaturrecherche in der Datenbank APA PsycInfo erstellt. 74 zwischen 2010 und 2020 veröffentlichte Untersuchungen wurden in die Auswertung einbezogen und in Variablengruppen ausgewertet. Für einstellungs- und motivationsbezogene Faktoren konnten in der Mehrzahl der eingeschlossenen Untersuchungen signifikante positive Effekte auf die beabsichtigte und die tatsächliche Nutzung von digitaler Technologie im Unterricht festgestellt werden. Angelehnt an die Methodik der Überblicksarbeit arbeiten wir aktuell an einem Überblick über die einschlägige Forschung zur Rolle von einstellungs- und motivationsbezogenen Merkmalen in Bezug auf die Unterrichtsqualität. Dafür wurden ebenfalls acht Einschlusskriterien festgelegt und ein boolescher Suchausdruck für die Literaturrecherche in den Datenbanken APA PsycInfo und ERIC erstellt. Während nur wenige Untersuchungen zur Unterrichtsqualität mit Technologiebezug identifiziert werden konnten, existiert eine reichhaltige Literaturgrundlage zu Unterrichtsqualität ohne Technologiebezug, was zusammen eine gute Datengrundlage darstellt. Die Befunde der Überblicksarbeit liefern Hinweise auf den teilweise engen Zusammenhang der einstellungs- und motivationsbezogenen Variablen mit der Nutzung digitaler Technologien im Unterricht (Bürger et al. 2021). Die meisten der eingeschlossenen Untersuchungen waren Querschnittsuntersuchungen. Besonders für wert- und emotionsbezogene Variablen besteht noch weiterer Forschungsbedarf. Vor allem die verstärkte Berücksichtigung der Unterrichtsqualität als Kriteriumsvariable verspricht wichtige Erkenntnisse über die Rolle einstellungs- und motivationsbezogener Variablen als moderierende Rahmenbedingungen für den Zusammenhang von Facetten des Professionswissens von Lehrkräften mit der Unterrichtsqualität (Baumert et al. 2010, Gess-Newsome 2015), die wichtige Impulse für die Lehrkräftebildung geben können.
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    STARK mit Materialvorlagen, Spiel- & Anleitungstafeln
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2021) ;
    Ritter, Maxi 
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    Kizilirmak, Jasmin 
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    Neuropsychologische Studien zeigen, dass die vorschulische Förderung von mathematischen Kompetenzen sowie von kognitiven und sozio-emotionalen Basisfähigkeiten gewöhnlich positiv auf den späteren Schulerfolg, die sozio-emotionale Entwicklung und das Selbstkonzept von Kindern einwirkt. Mit dem Manual des STARK-Trainings stellen wir ein wissenschaftlich evaluiertes Förderinstrument für den Elementarbereich vor, das als zweiwöchiges neuropsychologisches Gruppentraining für den Einsatz in inklusiven Lernumgebungen konzipiert wurde. Das STARK-Training berücksichtigt in besonderer Weise die Lernausgangslage von Kindern mit Migrationshintergrund und/oder besonderem Förderbedarf, die ein halbes Jahr vor Ihrer Einschulung stehen. In insgesamt 27 spielerisch und kooperativ gestalteten Übungen erlernen die Kinder mit Hilfe von nicht-sprachlichen Repräsentationsformen, d.h. auch ohne umfassende Kenntnis der deutschen Sprache, grundlegende Fähigkeiten der Raumwahrnehmung und Raumkognition, auf denen die weitere Entwicklung des mathematischen Verständnisses und des mathematisch-technischen Fähigkeitsselbstkonzeptes aufbauen kann. Die unterschiedlichen Übungen sind didaktisch so aufgebaut, dass sie mit ihren gestalterischen Elementen sowie Geschicklichkeits- und Bewegungselementen in besonderer Weise auf die körperlich-sensorische Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder Bezug nehmen. Hierdurch können, wie auch die Evaluationsergebnisse des STARK-Trainings belegen, besonders die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis, aber auch die Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstkompetenz, sozio-emotionale Kompetenz und Kreativität der Kinder inklusiv vermittelnd gefördert werden. Das Trainingsmanual richtet sich primär an Erziehende im Elementarbereich, die Kinder in inklusiven Kleingruppen gezielt auf die bevorstehende Einschulung vorbereiten möchten. In diesem Praxisfeld wurde das STARK-Training wissenschaftlich evaluiert. Es kann sehr leicht auch an Lernkontexte im Gesundheitsbereich (z.B. im Rahmen einer psychologischen und neuropsychologischen Förderung) adaptiert werden. Die Konzeption und Evaluation des STARK-Trainings erfolgte im Rahmen eines Verbundprojektes zum Thema „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“ und in Kooperation von Praxispartnern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Arbeitsgruppen „Neurodidaktik“ sowie „Didaktik der Mathematik“ an der Stiftung Universität Hildesheim. Das Verbundprojekt und die vorliegende Publikation wurden im Niedersächsischen Vorab durch die Volkswagenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Für die Durchführung der im Trainingsmanual beschriebenen Spiele sind, neben der separat erhältlichen Spielkarten, die in dieser Box zu findenden Materialvorlagen, Spiel- & Anleitungstafeln erforderlich. Die Materialvorlagen und Spieltafeln dienen der Erstellung von Spielmaterialien. Die Anleitungstafeln veranschaulichen die Spielmechanismen und bieten so eine nicht-sprachliche Unterstützung für das Erklären der Spiele.
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    STARK mit Spielkarten
    Neuropsychologische Studien zeigen, dass die vorschulische Förderung von mathematischen Kompetenzen sowie von kognitiven und sozio-emotionalen Basisfähigkeiten gewöhnlich positiv auf den späteren Schulerfolg, die sozio-emotionale Entwicklung und das Selbstkonzept von Kindern einwirkt. Mit dem Manual des STARK-Trainings stellen wir ein wissenschaftlich evaluiertes Förderinstrument für den Elementarbereich vor, das als zweiwöchiges neuropsychologisches Gruppentraining für den Einsatz in inklusiven Lernumgebungen konzipiert wurde. Das STARK-Training berücksichtigt in besonderer Weise die Lernausgangslage von Kindern mit Migrationshintergrund und/oder besonderem Förderbedarf, die ein halbes Jahr vor Ihrer Einschulung stehen. In insgesamt 27 spielerisch und kooperativ gestalteten Übungen erlernen die Kinder mit Hilfe von nicht-sprachlichen Repräsentationsformen, d.h. auch ohne umfassende Kenntnis der deutschen Sprache, grundlegende Fähigkeiten der Raumwahrnehmung und Raumkognition, auf denen die weitere Entwicklung des mathematischen Verständnisses und des mathematisch-technischen Fähigkeitsselbstkonzeptes aufbauen kann. Die unterschiedlichen Übungen sind didaktisch so aufgebaut, dass sie mit ihren gestalterischen Elementen sowie Geschicklichkeits- und Bewegungselementen in besonderer Weise auf die körperlich-sensorische Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder Bezug nehmen. Hierdurch können, wie auch die Evaluationsergebnisse des STARK-Trainings belegen, besonders die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis, aber auch die Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstkompetenz, sozio-emotionale Kompetenz und Kreativität der Kinder inklusiv vermittelnd gefördert werden. Das Trainingsmanual richtet sich primär an Erziehende im Elementarbereich, die Kinder in inklusiven Kleingruppen gezielt auf die bevorstehende Einschulung vorbereiten möchten. In diesem Praxisfeld wurde das STARK-Training wissenschaftlich evaluiert. Es kann sehr leicht auch an Lernkontexte im Gesundheitsbereich (z.B. im Rahmen einer psychologischen und neuropsychologischen Förderung) adaptiert werden. Die Konzeption und Evaluation des STARK-Trainings erfolgte im Rahmen eines Verbundprojektes zum Thema „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“ und in Kooperation von Praxispartnern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Arbeitsgruppen „Neurodidaktik“ sowie „Didaktik der Mathematik“ an der Stiftung Universität Hildesheim. Das Verbundprojekt und die vorliegende Publikation wurden im Niedersächsischen Vorab durch die Volkswagenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Für die Durchführung der im Trainingsmanual beschriebenen Spiele sind, neben der separat erhältlichen Materialvorlagen, Spiel- & Anleitungstafeln, die in dieser Box zu findenden Spielkarten erforderlich. Die insgesamt 477 Spielkarten sind durch die Gestaltung ihrer Rückseiten schnell den einzelnen Spielen zuzuordnen.
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    Open Access
    STARK für eine Reise durch den Formenwald - eine Bastelgeschichte
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2021) ;
    Ritter, Maxi L. 
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    Torner, Anna J. 
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    Kizilirmak, Jasmin M. 
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    Neuropsychologische Studien zeigen, dass die vorschulische Förderung von mathematischen Kompetenzen sowie von kognitiven und sozio-emotionalen Basisfähigkeiten gewöhnlich positiv auf den späteren Schulerfolg, die sozio-emotionale Entwicklung und das Selbstkonzept von Kindern einwirkt. Mit dem Manual des STARK-Trainings stellen wir ein wissenschaftlich evaluiertes Förderinstrument für den Elementarbereich vor, das als zweiwöchiges neuropsychologisches Gruppentraining für den Einsatz in inklusiven Lernumgebungen konzipiert wurde. Das STARK-Training berücksichtigt in besonderer Weise die Lernausgangslage von Kindern mit Migrationshintergrund und/oder besonderem Förderbedarf, die ein halbes Jahr vor Ihrer Einschulung stehen. In insgesamt 27 spielerisch und kooperativ gestalteten Übungen erlernen die Kinder mit Hilfe von nicht-sprachlichen Repräsentationsformen, d.h. auch ohne umfassende Kenntnis der deutschen Sprache, grundlegende Fähigkeiten der Raumwahrnehmung und Raumkognition, auf denen die weitere Entwicklung des mathematischen Verständnisses und des mathematisch-technischen Fähigkeitsselbstkonzeptes aufbauen kann. Die unterschiedlichen Übungen sind didaktisch so aufgebaut, dass sie mit ihren gestalterischen Elementen sowie Geschicklichkeits- und Bewegungselementen in besonderer Weise auf die körperlich-sensorische Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder Bezug nehmen. Hierdurch können, wie auch die Evaluationsergebnisse des STARK-Trainings belegen, besonders die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis, aber auch die Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstkompetenz, sozio-emotionale Kompetenz und Kreativität der Kinder inklusiv vermittelnd gefördert werden. Das Trainingsmanual richtet sich primär an Erziehende im Elementarbereich, die Kinder in inklusiven Kleingruppen gezielt auf die bevorstehende Einschulung vorbereiten möchten. In diesem Praxisfeld wurde das STARK-Training wissenschaftlich evaluiert. Es kann sehr leicht auch an Lernkontexte im Gesundheitsbereich (z.B. im Rahmen einer psychologischen und neuropsychologischen Förderung) adaptiert werden. Die Konzeption und Evaluation des STARK-Trainings erfolgte im Rahmen eines Verbundprojektes zum Thema „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“ und in Kooperation von Praxispartnern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Arbeitsgruppen „Neurodidaktik“ sowie „Didaktik der Mathematik“ an der Stiftung Universität Hildesheim. Das Verbundprojekt und die vorliegende Publikation wurden im Niedersächsischen Vorab durch die Volkswagenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert. Die vorliegende Bastelgeschichte fasst die Reise durch den Formenwald zusammen, die die Kinder im Laufe des STARK-Trainings durchlaufen haben. Sie soll dazu beitragen, die Erinnerungen an die Erlebnisse und Übungen frisch zu halten. Neben kleiner Bastel- und Malelemente, soll sie auch die (Vor-)Leselust wecken.
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  • Publication
    Open Access
    STARK - Ein neuropsychologisches Gruppentraining zur inklusiven vorschulischen Förderung der Raumwahrnehmung und Raumkognition
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2021) ;
    Ritter, Maxi L. 
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    Torner, Anna J. 
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    Kizilirmak, Jasmin M. 
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    Neuropsychologische Studien zeigen, dass die vorschulische Förderung von mathematischen Kompetenzen sowie von kognitiven und sozio-emotionalen Basisfähigkeiten gewöhnlich positiv auf den späteren Schulerfolg, die sozio-emotionale Entwicklung und das Selbstkonzept von Kindern einwirkt. Mit dem vorliegenden Trainingsmanual stellen wir ein wissenschaftlich evaluiertes Förderinstrument für den Elementarbereich vor, das als zweiwöchiges neuropsychologisches Gruppentraining für den Einsatz in inklusiven Lernumgebungen konzipiert wurde. Das STARK-Training berücksichtigt in besonderer Weise die Lernausgangslage von Kindern mit Migrationshintergrund und/oder besonderem Förderbedarf, die ein halbes Jahr vor Ihrer Einschulung stehen. In insgesamt 27 spielerisch und kooperativ gestalteten Übungen erlernen die Kinder mit Hilfe von nicht-sprachlichen Repräsentationsformen, d.h. auch ohne umfassende Kenntnis der deutschen Sprache, grundlegende Fähigkeiten der Raumwahrnehmung und Raumkognition, auf denen die weitere Entwicklung des mathematischen Verständnisses und des mathematisch-technischen Fähigkeitsselbstkonzeptes aufbauen kann. Die unterschiedlichen Übungen sind didaktisch so aufgebaut, dass sie mit ihren gestalterischen Elementen sowie Geschicklichkeits- und Bewegungselementen in besonderer Weise auf die körperlich-sensorische Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder Bezug nehmen. Hierdurch können, wie auch die Evaluationsergebnisse des STARK-Trainings belegen, besonders die Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis, aber auch die Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstkompetenz, sozio-emotionale Kompetenz und Kreativität der Kinder inklusiv vermittelnd gefördert werden. Das vorliegende Trainingsmanual richtet sich primär an Erziehende im Elementarbereich, die Kinder in inklusiven Kleingruppen gezielt auf die bevorstehende Einschulung vorbereiten möchten. In diesem Praxisfeld wurde das STARK-Training wissenschaftlich evaluiert. Es kann sehr leicht auch an Lernkontexte im Gesundheitsbereich (z.B. im Rahmen einer psychologischen und neuropsychologischen Förderung) adaptiert werden. Die Konzeption und Evaluation des STARK-Trainings erfolgte im Rahmen eines Verbundprojektes zum Thema „Inklusive Bildungsforschung der frühen Kindheit als multidisziplinäre Herausforderung“ und in Kooperation von Praxispartnern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Arbeitsgruppen „Neurodidaktik“ sowie „Didaktik der Mathematik“ an der Stiftung Universität Hildesheim. Das Verbundprojekt und die vorliegende Publikation wurden im Niedersächsischen Vorab durch die Volkswagenstiftung und das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.
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