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Bewältigung von Opfererfahrungen
Subtitle
Entwicklungspsychologische Perspektiven
Abstract
Die entwicklungspsychologische Forschung zu Kriminalitätsopfern wird im Überblick dargestellt. Einleitend wird auf mögliche problematische Konsequenzen einer solcher Forschung hingewiesen, etwa Mitschuldmythen und sekundäre Viktimisierung. Dann werden die Grenzen einer entwicklungspsychologischen Erklärung krimineller Opferfahrungen erörtert. Zwei als interessant eingeschätzte inhaltliche Fragen einer entwicklungspsychologischen Forschung zu Kriminalitätsopfern werden besprochen: das Risiko einer biographischen Reviktimisierungsdynamik einerseits und andererseits die Tendenz von Opfern, sich selbst eine Mitschuld an der Viktimisierung zu geben, und zwar auch dann, wenn Außenstehende dies bestreiten. Entwicklungsregulation wird als integrativer Ansatz zur Erklärung adaptiver Reaktionen auf Opfererfahrungen unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte Opfererfahrung und Identität bzw. Selbstwertempfinden sowie emotionale Viktimisierungsfolgen, vor allem Furchtreaktionen, erachtet. Abschließend werden Perspektiven einer entwicklungspsychologischen Forschung zu Kriminalitätsopfern diskutiert.
Publication Type
BookPart
Author
Wilmers, Nicola
Editor
Volbert, Renate
Date Issued
2005
Faculty
Institute / Institution
Published in
Entwicklungspsychologische Aspekte der Rechtspsychologie
Publisher
Hogrefe
Publisher Place
Göttingen
Page Start
359
Page End
369
ISBN
978-3-8017-1903-6
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