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Die vier Perspektiven der Ungerechtigkeitssensibilität und deren Auswirkungen auf normkonformes versus normverletzendes Verhalten
Subtitle
Eine experimentelle Untersuchung auf Grundlage der SERTAN
Abstract
Drei von vier Perspektiven der Ungerechtigkeitssensibilität führen zu Normkonformität (Beierlein et al. 2013). Opfersensibilitätscheint häufiger Normverletzungen zu initiieren (Gollwitzer et al. 2005). Diese Arbeit verortet die vier Perspektiven innerhalb der Self and Emotional Regulation Theory of Adherence to Norms (SERTAN; Hamatschek & Richter, 2020). In einer experimentellen Online-Untersuchung beantworteten 120 Teilnehmende eine Kurzversion des Justice Sensitivity Inventory (Bondu & Elsner, 2015). Mithilfe manipulierter Intelligenzrückmeldungen wurde ein negativer oder schwach positiver Affekt induziert. Ein fiktives Szenario, inklusive eines situativen Drucks, ermöglichte eine Verhaltensentscheidung. Beobachter-, Nutznießer- und Tätersensibilität führten tendenziell zu häufigerem normkonformen Verhalten. Opfersensibilität sagte das Verhalten nicht vorher. Separiert nach Affektausprägung beeinflusste keine Perspektive das Verhalten signifikant. SERTAN widersprechend gaben Teilnehmende mit negativem Affekt dem situativen Einfluss weniger nach, was sich überdies auf hohe Beobachter- und Nutznießersensibilität übertragen ließ. Alternative interne Mechanismen, welche die systembasierte Absichtsbildung beeinflusst haben können, werden diskutiert.
Publication Type
MasterThesis
Author
Fiege, Mallory Marie
Date Issued
2025
DOI
Faculty
Institute / Institution
Grantor
Fachbereich 1, Universität Hildesheim
Referee
Dahle, Klaus-Peter
;
Hamatschek, Marie Joséphine
Date of Defense
2022
Publisher Place
Hildesheim
Edition
1. Auflage
Extent
120
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