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Rechtebasierte offene Kinder- und Jugendarbeit?
Subtitle
Schutzkonzepte als Instrumente zur Sicherstellung persönlicher Rechte junger Menschen
Abstract
Junge Menschen haben ein Recht darauf, dass ihre persönlichen Recht in den Institutionen in denen sie sich aufhalten berücksichtigt und sichergestellt werden. Es zeigt sich jedoch, dass die Kinder- und Jugendrechte im Alltag von Institutionen nicht immer konsequent umgesetzt werden und insbesondere in Krisenzeiten wie zum Beispiel der Corona-Pandemie in den Hintergrund geraten (Lips 2024, S.32).
Auch für die Offene Kinder- und Jugendarbeit wird die Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten zur Sicherstellung persönlicher Rechte junger Menschen immer wieder gefordert. Hierbei muss zum einen die heterogene und zum anderen die Vielfalt des Feldes an sich berücksichtigt werden. Die Lebensphase Jugend kann als vielfältig, entgrenzt und durch gesellschaftliche Krisen, Digitalisierung, Migration und soziale Ungleichheit geprägt beschrieben werden. Rauschenbach und Borrmann (2013) beschreiben die Kinder- und Jugendarbeit als „beinahe so vielfältig, wie es die Kinder und Jugendlichen selbst sind“.
Es kann herausgearbeitet werden, dass die Offene Kinder- und Jugendarbeit zwischen den Interessen junger Menschen und gesellschaftlichen Anforderungen steht und dass die Umsetzung eines rechtebasierten Ansatzes angesichts von Ressourcenmangel, institutionelle Rahmenbedingungen und den Handlungsprinzipien des Feldes (Offenheit, Freiwilligkeit und Beziehungsarbeit) herausfordernd ist. Schutzkonzepte können dabei ein wichtiges Instrument sein, um die Förder-, Beteiligungs- und Schutzrechte junger Menschen zu stärken.
Auch für die Offene Kinder- und Jugendarbeit wird die Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten zur Sicherstellung persönlicher Rechte junger Menschen immer wieder gefordert. Hierbei muss zum einen die heterogene und zum anderen die Vielfalt des Feldes an sich berücksichtigt werden. Die Lebensphase Jugend kann als vielfältig, entgrenzt und durch gesellschaftliche Krisen, Digitalisierung, Migration und soziale Ungleichheit geprägt beschrieben werden. Rauschenbach und Borrmann (2013) beschreiben die Kinder- und Jugendarbeit als „beinahe so vielfältig, wie es die Kinder und Jugendlichen selbst sind“.
Es kann herausgearbeitet werden, dass die Offene Kinder- und Jugendarbeit zwischen den Interessen junger Menschen und gesellschaftlichen Anforderungen steht und dass die Umsetzung eines rechtebasierten Ansatzes angesichts von Ressourcenmangel, institutionelle Rahmenbedingungen und den Handlungsprinzipien des Feldes (Offenheit, Freiwilligkeit und Beziehungsarbeit) herausfordernd ist. Schutzkonzepte können dabei ein wichtiges Instrument sein, um die Förder-, Beteiligungs- und Schutzrechte junger Menschen zu stärken.
Publication Type
PhDThesis
Author
Date Issued
2026
DOI
Faculty
Institute / Institution
Grantor
Fachbereich 1, Universität Hildesheim
Advisor
Schröer, Wolfgang
Referee
Schröder, Julia
Date of Defense
2026
Publisher
Universitätsverlag Hildesheim
Publisher Place
Hildesheim
Edition
1. Auflage
Extent
46
HilPub short link
Description
Kumulative Dissertation
Zugehörige Beiträge unter :
1. Birke, Alida; Riedl, Sonja; Rusack, Tanja; Wolff, Mechthild (2023): Schutzkonzepte in der Kin-
der- und Jugendarbeit? Ein bundesweiter Überblick. In: Diskurs Kindheits- und Jugendfor-
schung, 3-2023, S. 299-315. https://doi.org/10.3224/diskurs.v18i1.
2. Birke, Alida; Tariq, Sehresh (2024). Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen: Die
Bedeutung von Beschwerdeverfahren in der Jugendarbeit und im Jugendamt. In: ZfSp, 22. Jg.
2024, H. 1, S. 46-61.
3. Birke, Alida (2023): Sprechen über Sexualität in der Offenen Jugendarbeit: Aktuelle Erkennt-
nisse aus einer Onlinebefragung. In: Der pädagogische Blick, 31. Jg., H.3, S. 180-191.
4. Birke, Alida; Birke, Josefine (2025): Arbeitsbeziehungen zwischen Fachkräften und jungen
Menschen im Kontext von Schutzkonzepten. Erfahrungen und Perspektiven aus der Offenen
Kinder- und Jugendarbeit. In: Soziale Arbeit, 74. Jg., H. 10, S. 364-371.
doi.org/10.5771/0490-1606-2025-10-364.
Zugehörige Beiträge unter :
1. Birke, Alida; Riedl, Sonja; Rusack, Tanja; Wolff, Mechthild (2023): Schutzkonzepte in der Kin-
der- und Jugendarbeit? Ein bundesweiter Überblick. In: Diskurs Kindheits- und Jugendfor-
schung, 3-2023, S. 299-315. https://doi.org/10.3224/diskurs.v18i1.
2. Birke, Alida; Tariq, Sehresh (2024). Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen: Die
Bedeutung von Beschwerdeverfahren in der Jugendarbeit und im Jugendamt. In: ZfSp, 22. Jg.
2024, H. 1, S. 46-61.
3. Birke, Alida (2023): Sprechen über Sexualität in der Offenen Jugendarbeit: Aktuelle Erkennt-
nisse aus einer Onlinebefragung. In: Der pädagogische Blick, 31. Jg., H.3, S. 180-191.
4. Birke, Alida; Birke, Josefine (2025): Arbeitsbeziehungen zwischen Fachkräften und jungen
Menschen im Kontext von Schutzkonzepten. Erfahrungen und Perspektiven aus der Offenen
Kinder- und Jugendarbeit. In: Soziale Arbeit, 74. Jg., H. 10, S. 364-371.
doi.org/10.5771/0490-1606-2025-10-364.
