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Variables of Multilingualism - Die Qualität fremdsprachlichen Inputs in der Grundschule
Abstract
Die Effektivität unterschiedlicher Strategien fremdsprachlichen Inputs im Klassenzimmer wie z.B. der Umgang mit Fehlern, Scaffolding, Bedeutungsverhandlung (negotiation of meaning) etc. ist Gegenstand intensiver Forschung in der angewandten Linguistik (Überblick s. Gass & Selinker 2008). In bilingualen Programmen, in denen die Vermittlung von Inhalten in der Fremdsprache im Vordergrund steht, kommt diesen Strategien eine besondere Bedeutung zu, da hier die Aneignung der Sachinhalte in der Fremdsprache in besonderem Maß von verständlichem Input abhängig ist. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Prinzipien fremdsprachlichen Inputs im Klassenzimmer zu beschreiben und zu quantifizieren sowie ihre Vorhersagekraft für fremdsprachliche Kompetenz der Lerner zu identifizieren. Folgende Forschungsfragen liegen der Studie zugrunde: 1. Kann die Inputqualität von Lehrkräften in verschiedenen Fremdsprachenprogrammen mithilfe eines Beobachtungsinstruments messbar gemacht werden? 2. Unterscheiden sich Lehrkräfte in verschiedenen Fremdsprachenprogrammen in ihrer Verwendung der beobachteten Inputstrategien? 3. Unterscheidet sich die Vorhersagekraft einzelner Inputstrategien aus dem Beobachtungsinstrument für den rezeptiven Wortschatz- und Grammatikerwerb bei Lernern der Fremdsprache Englisch?
Der erste Teil des vorliegenden Beitrags stellt das Beobachtungsinstrument vor, das auf der Basis des Input Quality Observation Scheme (IQOS, Weitz et al. 2010, Weitz i.V., vorläufig: Teacher Input Quality Observation Scheme) entwickelt und mehrfach pilotiert wurde (z.B. Maier 2013). Im zweiten Teil wird die Studie vorgestellt, die den fremdsprachlichen Input von vier Lehrkräften aus bilingualen und Regelprogrammen untersucht und mit den rezeptiven Wortschatz- und Grammatikkenntnissen der Lerner aus ihren jeweiligen Klassen (n=80) korreliert. Die fremdsprachliche Kompetenz wurde mit Hilfe des BPVS III (Dunn et al. 1997) für den rezeptiven Wortschatz und des ELIAS Grammar Test II (Kersten et al. n.d.) für das rezeptive Grammatikwissen elizitiert. Es wird erwartet, dass das Beobachtungsinstrument Unterschiede bei der Verwendung der Inputstrategien zwischen den Lehrkräften aus unterschiedlichen Programmen sichtbar macht, dass die Lehrkräfte, die in bilingualen Fremdsprachenprogrammen unterrichten, die Strategien in höherem Maße verwenden und dass sich die Vorhersagekraft einzelner Strategien auf das L2-Wortschatzverständnis und L2-Grammatikverständnis unterscheidet (s.a. Weitz 2014).
Der erste Teil des vorliegenden Beitrags stellt das Beobachtungsinstrument vor, das auf der Basis des Input Quality Observation Scheme (IQOS, Weitz et al. 2010, Weitz i.V., vorläufig: Teacher Input Quality Observation Scheme) entwickelt und mehrfach pilotiert wurde (z.B. Maier 2013). Im zweiten Teil wird die Studie vorgestellt, die den fremdsprachlichen Input von vier Lehrkräften aus bilingualen und Regelprogrammen untersucht und mit den rezeptiven Wortschatz- und Grammatikkenntnissen der Lerner aus ihren jeweiligen Klassen (n=80) korreliert. Die fremdsprachliche Kompetenz wurde mit Hilfe des BPVS III (Dunn et al. 1997) für den rezeptiven Wortschatz und des ELIAS Grammar Test II (Kersten et al. n.d.) für das rezeptive Grammatikwissen elizitiert. Es wird erwartet, dass das Beobachtungsinstrument Unterschiede bei der Verwendung der Inputstrategien zwischen den Lehrkräften aus unterschiedlichen Programmen sichtbar macht, dass die Lehrkräfte, die in bilingualen Fremdsprachenprogrammen unterrichten, die Strategien in höherem Maße verwenden und dass sich die Vorhersagekraft einzelner Strategien auf das L2-Wortschatzverständnis und L2-Grammatikverständnis unterscheidet (s.a. Weitz 2014).
Publication Type
ConferencePaper
Author
Date Issued
2015
Faculty
Institute / Institution
Conference
26. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung, Ludwigsburg, 30.09.-03.10.2015
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