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Lernen durch Lehren – Erstellung von Erklärfilmen in OER durch Studierenden und Lehrende
Abstract
Das Teilprojekt SELF-le@rning im Rahmen des von der Stiftung Innovation in der Hochschule geförderten Projekts digital CAMPUS-le@rning an der Universität Hildesheim hat eine Selbstlernplattform entwickelt, die speziell für Studierende konzipiert ist. Im Fachbereich Psychologie werden derzeit Grundlagenthemen der Allgemeinen Psychologie (z.B. Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis) sowie der Themenbereich Selbstreguliertes Lernen auf innovative Weise aufbereitet. Die beiden Vortragenden sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen an der Universität Hildesheim und engagierte Mitglieder der dghd-Arbeitsgruppe "Psychologie und Lehr-Lern-Forschung". Daher ist es ein zentrales Ziel des Projekts, die Materialien sowohl nach didaktischen als auch lehr-lern-psychologischen Erkenntnissen aufzubereiten.
Ein zentrales Ziel besteht darin, die Materialien sowohl nach didaktischen als auch lehr-lern-psychologischen Erkenntnissen aufzubereiten. Einen zentralen Baustein der kleinen Selbstlerneinheiten (sogenannten „Nanomodule“) bilden Erklärfilme, die
Ein wesentlicher Bestandteil der kleinen Selbstlerneinheiten, die auch als "Nanomodule" bezeichnet werden, sind Erklärfilme. Diese werden von einer Aktivierungsfrage zu Beginn und MC-Fragen am Ende gerahmt.
Die Erklärfilme für den Themenbereich Selbstreguliertes Lernen werden von den Projektmitarbeiterinnen und studentischen Hilfskräften erstellt. Die Erstellung entsprechender Lernmaterialien bietet jedoch auch den Produzent/inn/en vielfältige Lernmöglichkeiten: Sie vertiefen ihre fachlichen Kenntnisse, fördern ihre Medienkompetenz und erwerben Metawissen, beispielsweise über Open Educational Resources (OER). Aus diesen Gründen wurden im Rahmen der Lehrveranstaltungen zur Allgemeinen Psychologie Bachelorstudierende im Rahmen von Studienleistungen in die Videoproduktion zu den Grundlagenthemen des Fachs einbezogen.
Den Studierenden wurde zu Beginn unter anderem Folgendes vermittelt:
- Die Erklärfilme basieren auf verschiedenen lernpsychologischen Wirkprinzipien wie der Schaffung von Aufmerksamkeit, der Vereinfachung komplexer Themen und dem Herstellen eines emotionalen Bezugs.
- Die Videos müssen bestimmte Kriterien erfüllen, darunter: 1) klare Darstellung und Erläuterung des vorgegebenen Sachverhalts, 2) verständliche Aufbereitung der Inhalte und 3) Hilfestellung bzw. Lernunterstützung für die Lernenden.
- Es wurde vorgegeben, wie die Struktur der Videos aussehen soll und welche Elemente in einem Erklärfilm enthalten sein müssen. Dazu gehört beispielsweise, dass mindestens eine Hauptfigur eine situationsbezogene und für das Fach typische Fragestellung hat. Zudem wurde ein Drehbuch gefordert, das eine Geschichte beinhaltet und nicht nur isolierte Fakten.
- Die Studierenden erhielten Informationen über verschiedene Techniken, die für die Videoproduktion verwendet werden können, wie z.B. grafic recording oder Legetechnik.
- Es wurde erklärt, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Video dem OER-Goldstandard entspricht. Hierbei wurde auch die Einführung der TULLU-Regel betont.
Im Beitrag werden sowohl die Inhalte und Videos zum Themenkomplex Selbstreguliertes Lernen vorgestellt als auch erste Erfahrungen (lessons learned) bei der Anleitung von Studierenden während der Erstellung der Erklärfilme zu den Inhalten der Allgemeinen Psychologie präsentiert. Anwendungsmöglichkeiten für die OER-Nanomodule in hochschuldidaktischen Weiterbindungen und Hochschullehre sowie die hochschuldidaktische Begleitung von Lehrenden und Studierenden bei der Erstellung von Erklärvideos werden diskutiert.
Ein zentrales Ziel besteht darin, die Materialien sowohl nach didaktischen als auch lehr-lern-psychologischen Erkenntnissen aufzubereiten. Einen zentralen Baustein der kleinen Selbstlerneinheiten (sogenannten „Nanomodule“) bilden Erklärfilme, die
Ein wesentlicher Bestandteil der kleinen Selbstlerneinheiten, die auch als "Nanomodule" bezeichnet werden, sind Erklärfilme. Diese werden von einer Aktivierungsfrage zu Beginn und MC-Fragen am Ende gerahmt.
Die Erklärfilme für den Themenbereich Selbstreguliertes Lernen werden von den Projektmitarbeiterinnen und studentischen Hilfskräften erstellt. Die Erstellung entsprechender Lernmaterialien bietet jedoch auch den Produzent/inn/en vielfältige Lernmöglichkeiten: Sie vertiefen ihre fachlichen Kenntnisse, fördern ihre Medienkompetenz und erwerben Metawissen, beispielsweise über Open Educational Resources (OER). Aus diesen Gründen wurden im Rahmen der Lehrveranstaltungen zur Allgemeinen Psychologie Bachelorstudierende im Rahmen von Studienleistungen in die Videoproduktion zu den Grundlagenthemen des Fachs einbezogen.
Den Studierenden wurde zu Beginn unter anderem Folgendes vermittelt:
- Die Erklärfilme basieren auf verschiedenen lernpsychologischen Wirkprinzipien wie der Schaffung von Aufmerksamkeit, der Vereinfachung komplexer Themen und dem Herstellen eines emotionalen Bezugs.
- Die Videos müssen bestimmte Kriterien erfüllen, darunter: 1) klare Darstellung und Erläuterung des vorgegebenen Sachverhalts, 2) verständliche Aufbereitung der Inhalte und 3) Hilfestellung bzw. Lernunterstützung für die Lernenden.
- Es wurde vorgegeben, wie die Struktur der Videos aussehen soll und welche Elemente in einem Erklärfilm enthalten sein müssen. Dazu gehört beispielsweise, dass mindestens eine Hauptfigur eine situationsbezogene und für das Fach typische Fragestellung hat. Zudem wurde ein Drehbuch gefordert, das eine Geschichte beinhaltet und nicht nur isolierte Fakten.
- Die Studierenden erhielten Informationen über verschiedene Techniken, die für die Videoproduktion verwendet werden können, wie z.B. grafic recording oder Legetechnik.
- Es wurde erklärt, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Video dem OER-Goldstandard entspricht. Hierbei wurde auch die Einführung der TULLU-Regel betont.
Im Beitrag werden sowohl die Inhalte und Videos zum Themenkomplex Selbstreguliertes Lernen vorgestellt als auch erste Erfahrungen (lessons learned) bei der Anleitung von Studierenden während der Erstellung der Erklärfilme zu den Inhalten der Allgemeinen Psychologie präsentiert. Anwendungsmöglichkeiten für die OER-Nanomodule in hochschuldidaktischen Weiterbindungen und Hochschullehre sowie die hochschuldidaktische Begleitung von Lehrenden und Studierenden bei der Erstellung von Erklärvideos werden diskutiert.
Publication Type
ConferencePaper
Date Issued
February 26, 2024
Faculty
Institute / Institution
Conference
Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik, online, 26.02.-28.02.2024
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