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Bildungsungleichheit im Erwachsenenalter
Abstract
Die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland hat im Jahr 2014 ihren historischen Höchststand erreicht, aber immer noch ist die Bildungsbeteiligung im Erwachsenenalter ungleich verteilt. Bildungsungleichheit im Erwachsenenalter ist häufig bereits in der Kindheit und Jugend angelegt und wird verstärkt durch soziokulturell geprägte kollektive Bildungsvorstellungen, die Bildung als erstrebenswert oder als Belastung erscheinen lassen. Zudem bestehen objektive Barrieren: der Mangel an Zeit und Geld für Bildung im Erwachsenenalter. Diese Barrieren wirken kumulativ bei jenen Menschen, die auch in anderen Lebensbereichen hohen Belastungen ausgesetzt sind (Armut, Krankheit, Erwerbslosigkeit). Trotz umfangreicher Forschung und einer Vielzahl von erfolgreich erprobten Handlungsansätzen ist es bislang nicht gelungen, Grundlegendes an der Selektivität der Weiterbildung zu verändern. Mit dem Konzept der Intersektionalität lassen sich strukturelle Effekte und Interventionen neu einordnen.
Publication Type
BookPart
Author
Editor •
Baader, Meike Sophia
Date Issued
2017
Faculty
Institute / Institution
Published in
Bildung und Ungleichheit in Deutschland
Publisher
Springer VS
Publisher Place
Wiesbaden
Page Start
427
Page End
446
ISBN
978-3-658-14998-7
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