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"Strafe muss sein" - empirisches und ethisches Für und Wider
Abstract
Das Verhältnis von moralischen und empirischen Argumenten im Kontext der Diskussion der Sinnhaftigkeit von (Gefängnis-)Strafen für kriminelles Verhalten wird erörtert. Zuerst werden empirische Argumente, die in der Diskussion der Gefängnisstrafe benutzt werden, anhand von zwei aktuellen Beispielen (Martin Klingst Artikel "Einsperren ist teuer und sinnlos" in der Wochenzeitschrift " Die ZEIT" vom 11.04. 2002 und Sebastian Scheerers Beitrag "Die Kritik der strafenden Vernunft") näher untersucht. Dann wird die Frage nachgegangen, ob es gute moralische Gründe für das Strafen gibt. Es wird deutlich gemacht, dass die Faktenbasis, die bei der moralischen Begründung staatlichen Strafens eine Rolle spielen könnte, defizitär ist.
Publication Type
BookPart
Author
Editor
Rothermund, Klaus
Date Issued
2003
Faculty
Institute / Institution
Published in
Gute Gründe: Zur Bedeutung der Vernunft für die Praxis
Publisher
Verlag W. Kohlhammer
Publisher Place
Stuttgart
Page Start
56
Page End
72
Series Name
Ethik aktuell
Issue Number
7
ISBN
978-3-17-018136-6
HilPub short link