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    Enabling text comprehensibility assessment for people with intellectual disabilities using a mobile application
    (2023)
    Säuberli, Andreas 
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    Hansen-Schirra, Silvia 
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    Holzknecht, Franz 
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    Gutermuth, Silke 
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    Schiffl, Laura 
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    Ebling, Sarah 
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    In research on Easy Language and automatic text simplification, it is imperative to evaluate the comprehensibility of texts by presenting them to target users and assessing their level of comprehension. Target readers often include people with intellectual or other disabilities, which renders conducting experiments more challenging and time-consuming. In this paper, we introduce Okra, an openly available touchscreen-based application to facilitate the inclusion of people with disabilities in studies of text comprehensibility. It implements several tasks related to reading comprehension and cognition and its user interface is optimized toward the needs of people with intellectual disabilities (IDs). We used Okra in a study with 16 participants with IDs and tested for effects of modality, comparing reading comprehension results when texts are read on paper and on an iPad. We found no evidence of such an effect on multiple-choice comprehension questions and perceived difficulty ratings, but reading time was significantly longer on paper. We also tested the feasibility of assessing cognitive skill levels of participants in Okra, and discuss problems and possible improvements. We will continue development of the application and use it for evaluating automatic text simplification systems in the future.
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    Open Access
    Akzeptabilität und Stigma durch Texte in (deutscher) Leichter- und Einfacher Sprache
    (2023)
    Dancu, Michael-Daniel 
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    Rink, Isabel
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    Rink, Isabel
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    Schulz, Rebecca
    Im Bereich der Gesundheitskommunikation besteht ein großer Bedarf an funktionierender Kommunikation zwischen medizinischem Fachpersonal und Patient*innen. Dafür müssen Patient*innen zur Erhaltung ihrer Gesundheit selbstbestimmte Entscheidungen treffen, um den individuellen Gesundheitszustand zu verbessern. Im medizinischen Bereich sind Gesundheitsinformationen jedoch durch eine hohe Fachlichkeit geprägt, die sprachliche Barrieren für unterschiedliche Zielgruppen darstellt. Im Fokus stehen hierbei Menschen mit kognitiver Behinderung, die spezielle Anforderungen für eine sprachliche Gestaltung von Texten haben. Durch Hilfsmittel der Barrierefreien Kommunikation, wie z.B. Leichte- und Einfache Sprache, können im Rahmen einer Verständlichkeitsoptimierung sprachliche Barrieren abgebaut werden. Die Hilfsmittel entfernen sich teils jedoch sehr weit vom Standardhochdeutschen, was durch viele Menschen kritisch gesehen wird. Häufig werden daher Rückschlüsse gezogen, dass die Zielgruppen Leichter- und Einfacher Sprache stigmatisiert würden und sie die vereinfachten Sprachangebote nicht akzeptabel finden können. Forschungsdaten von primären Zielgruppen Leichter- und Einfacher Sprache liegen bisweilen jedoch nur in unzureichender Menge vor. Folglich wird eine qualitative Studie entwickelt, welche die Zielgruppe der Menschen mit kognitiver Behinderung adressiert. Mithilfe von Texten der Gesundheitskommunikation in Leichter- und Einfacher Sprache wird die Frage nach Akzeptabilität und Stigma dieser Kommunikate bei der Zielgruppe untersucht. Durch geeignete Kommunikationsmittel werden die Menschen mit kognitiver Behinderung zur eigenständigen und selbstbestimmten Studienteilnahme befähigt.
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    Open Access
    Fremdsprachliche Rechtstexte kulturgerecht verstehen
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2023)
    Meyer, Almut 
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    Fachbereich 3, Universität Hildesheim
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    Schubert, Klaus
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    Engberg, Jan
    Wie kann im studienbegleitenden Fachfremdsprachenunterricht Rechtsdeutsch für finnische Jurastudierende verstehensrelevantes kulturelles Wissen aufgebaut werden? Eine wesentliche Voraussetzung in der transkulturellen Rechtskommunikation besteht darin, fremdsprachliche Rechtstexte in ihren jeweiligen kulturellen Kontexten zu verstehen. In dieser interdisziplinären Arbeit wird auf der Grundlage eines konstruktivistischen Kulturbegriffs ein performativer Ansatz entwickelt. Im Mittelpunkt steht dabei ein wissens- und performanzorientiertes Interpretationsmodell, das auf ein kulturgerechtes Verstehen fremdsprachlicher Rechtstexte abzielt. Mit Bezug auf die Wissensorientierung in der Fachkommunikationsforschung wird von einem performativ-diskursiven Rechtsverständnis ausgegangen. Zudem wird der kulturwissenschaftlich basierte Aufbau fachkonstituierender Wissensrahmen im Recht in ein rechtstheoretisches Paradigma gesetzt. Anhand des neurhetorischen Konzepts des „universalen Auditoriums“ werden Anknüpfungsmöglichkeiten aufgezeigt, fachkommunikatives Handeln im Kontext des Fachfremdsprachenunterrichts auch fachspezifisch zu erfassen. Aufgrund ähnlicher prozeduraler Strukturen, die sowohl dem Interpretationsmodell als auch Universalisierungsprozessen juristischer Argumentation zugrunde liegen, werden in dieser Arbeit Denkweisen der Rechts- und Kulturwissenschaften aus fachkommunikativer Perspektive zu einem innovativen Ansatz zusammengeführt.
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    Open Access
    Wissen um Corona: Wissenschaftskommunikation, Informationsverhalten, Diskurs
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2022) ; ;
    Die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation ist im Rahmen der globalen Coronapandemie versärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt, da die Informationsvermittlung die Voraussetzung für die Akzeptanz und Umsetzung der entsprechenden Maßnahmen darstellt. Um auf das erhöhte Informationsbedürfnis angemessen reagieren zu können, stellt sich die Frage, welche Medienformate und Kanäle in Krisenzeiten genutzt werden und welchen Informationen Vertrauen geschenkt wird. Wie in diesem interdisziplinären Band mit Beiträgen aus Sprach-, Kommunikations-, Informationswissenschaft und Psychologie deutlich wird, hängt das coronaspezifische Informationsverhalten von verschiedenen Faktoren ab, darunter zum Beispiel die eigene Risikowahrnehmung, die allgemeine Gesundheitskompetenz, der fachspezifische Hintergrund und die Vertrautheit mit spezifischen Medien. Mit der Ausweitung des deutschen auf den internationalen Kontext wird außerdem deutlich, dass die Vermittlung von COVID-19-bezogenem Wissen sowohl im Rahmen der nationalen Informationspolitik als auch des jeweiligen Coronadiskurses Unterschiede aufweist. Neben etablierten Medien wie dem Fernsehen oder der Zeitung gewinnen auch die sozialen Medien bei der Informationssuche an Bedeutung. Durch ihre multimodalen Gestaltungs- und Interaktionsmöglichkeiten bieten sie Raum für neue, dialogorientierte Kommunikationsformate, jedoch auch für die Verbreitung von Falschinformationen. Die sieben wissenschaftlichen Beiträge zu Informationsverhalten und Wissenschaftskommunikation werden durch drei Kurzbeiträge für die interessierte Öffentlichkeit ergänzt, die sich bemühen, Erkenntnisse aus der Forschung zu Informationsverhalten und Wissenschaftskommunikation in verständlicher Weise aufzubereiten.
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