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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Chancen und Grenzen eines biblischen Escape Rooms für den Religionsunterricht
    (2023-06-05)
    Hüser, Vanessa 
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    Schreiner, Martin
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    Stiftung Universität Hildesheim
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    Schreiner, Martin
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    Jochum-Bortfeld, Carsten
    Anfang der 2000er Jahre kam die Spielidee von Escape Rooms auf und hat viele Menschen begeistert. Auch im religiösen Bereich wurde die Begeisterung wahrgenommen und bot Anlass biblische Escape Rooms zu entwickeln. Doch welche Chancen und Grenzen haben biblische Escape Rooms für den Religionsunterricht? Um diese Frage zu beantworten, werden zunächst die theoretischen Grundlagen dargelegt und die Begriffe (biblischer) Escape Room und außerschulischer (religiöser) Lernort erläutert. Im Anschluss erfolgt eine Analyse von verschiedenen temporären biblischen Escape Rooms mithilfe von Experteninterviews. Die interviewten Personen erläutern, was sie unter einem Escape Room verstehen, inwieweit sich biblische Escape Room und Escape Games für den Religionsunterricht eignen und welche Kompetenzen gefördert werden können. Daran schließt sich eine Untersuchung von digitalen biblischen Escape Rooms und von Entwürfen biblischer Escape Games für das Klassenzimmer an. Basierend auf der wissenschaftlichen Literatur, der eigenen empirischen Untersuchung und den Entwurfsanalysen wird eine Definition und ein Grundkonzept für biblische Escape Rooms und Escape Games verfasst und hinsichtlich des Spielortes gegeneinander abgegrenzt. Des Weiteren werden Kriterien zur Auswahl einer biblischen Geschichte aufgestellt. Die Chancen und Ziele im Hinblick auf die Verwendung eines biblischen Escape Rooms und biblischen Escape Games für den Religionsunterricht werden ebenfalls benannt. Abschließend werden in einer Tabelle die erlangten Erkenntnisse sowie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Formen von biblischen Escape Rooms und Escape Games im Hinblick auf ihren Einsatz im Religionsunterricht zusammengefasst.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Evaluation von Übersetzungsentscheidungen in der intralingualen Übersetzung: Nachrichten in Leichte Sprache
    (2016)
    Belde, Anna 
    ;
    Maaß, Christiane
    ;
    Otero Moreno, Conchita
    Texte lesen und verstehen zu können ist eine wichtige Voraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Täglich werden wir mit Texten konfrontiert, die schwierig zu verstehen sind. Dazu gehören zum Beispiel die Installationsanleitung des neuen Kühlschranks, welche ohne Bilder nur schwer verständlich ist oder die aktuellen Nachrichtentexte, die durch viele Fachwörter geprägt sind (vgl. AICHELE 2014: 20). Leichte Sprache dient als Möglichkeit, schwierige Informationen in eine leicht verständliche Sprache zu übersetzen. Die Übersetzung von Informationen in Leichte Sprache stellt eine große Herausforderung dar (vgl. ZEHRER 2014). Daher sollte dieses durch professionelle Übersetzer1 erfolgen, die aus wissenschaftlicher Sicht als Textexperten gelten. Die vorliegende Bachelorarbeit führt eine textlinguistische Evaluation von Übersetzungsentscheidungen durch. Anhand einer exemplarischen Analyse am Beispiel einer Nachrichtenübersetzung in Leichte Sprache wird den Fragen nachgegangen, ob die Übersetzungsentscheidungen den Regeln der Forschungsstelle Leichte Sprache entsprechen und an welchen Stellen die Übersetzung optimiert werden kann. Von der üblichen Zweiteilung in Theorie und Praxis wird in der vorliegenden Bachelorarbeit Abstand genommen, um den Umfang der Arbeit zu komprimieren. In den ersten beiden Kapiteln wird der theoretische Rahmen der Leichten Sprache und des Übersetzens in Leichte Sprache vorgestellt. Dem folgt ein Kapitel, in dem das methodische Vorgehen der Analyse in die empirische Anwendung integriert wird. Mittels der Analysemethode von ADAMZIK (2010) werden die Schwierigkeiten eines Ausgangstextes2 herausgearbeitet und den Übersetzungsentscheidungen in Leichter Sprache gegenübergestellt. Ergänzend dazu werden theoretische Grundlagen aus ADAMZIK (2008) BRINKER (2005) und NORD (2003) sowie theoretische Ansätze aus HORSCH, OHLER und SCHWIESAU (1996) herangezogen. Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse, die sich aus der Kombination zweier Methoden für Leichte Sprache ergeben, kurz zusammen.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Evangelium digital
    (2024)
    Pook, Victoria 
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    Schreiner, Martin
    ;
    Institut für Evangelische Theologie, Universität Hildesheim
    ;
    Jochum-Bortfeld, Carsten
    Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll sich dem Feld der christlichen Influencer*innen angenähert werden. Dabei soll der Fokus in der Erarbeitung der Chancen und Grenzen in der Kommunikation des Evangeliums durch diese liegen. Zu Beginn wird sich der Frage gewidmet, inwiefern Glaubenserfahrungen und -kommunikation im Internet und dabei insbesondere in den sozialen Medien stattfinden und was bei der Betrachtung von Religion im Internet zu beachten ist. Anschließend wird sich einigen Begriffen, die für diese Arbeit relevant sind, definitorisch angenähert und sich konkret mit der Einstellung und den Vorstößen der evangelischen Kirche in Bezug auf die Kommunikation des Evangeliums in den digitalen Sphären beschäftigt. Daran anknüpfend erfolgt eine Annäherung an das evangelische Contentnetzwerk yeet sowie drei der dazugehörigen christlichen Influencer*innen und ihrer Kanäle auf der Plattform Instagram. Dazu gehört auch die Darstellung, welche Inhalte den jeweils betrachteten Christfluencer*innen wichtig sind. Abschließend erfolgt eine Gegenüberstellung der Chancen und Grenzen in der Kommunikation des Evangeliums durch christliche Influencer*innen.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Kontrollierte Sprache und Leichte Sprache – Ein linguistischer Vergleich
    (2015)
    Alkhalil, Noor 
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    Maaß, Christiane
    ;
    Heidrich, Franziska
    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der Konzepte “Kontrollierte Sprache” und “Leichte Sprache”. Ihre künstliche Entstehung und ihr reduzierter Charakter weisen bereits auf mögliche Konformität hin, weshalb es hier gilt, genauer hinzuschauen und zu untersuchen, inwiefern die Ansätze zur Sprachoptimierung in ihren Leitlinien, Zielsetzungen und AdressatInnen übereinstimmen oder sich unterscheiden – nicht zuletzt weil sich die Konzepte vermehrt in ihren Zielgruppen überschneiden und die Forderung nach erhöhter Adressatenorientierung insbesondere in der Technischen Dokumentation lauter wird. Nach einer einführenden Darstellung der Sprachoptimierung und der Verständlichkeitstheorien soll es in einem zweiten Teil um die Charakterisierung der beiden Konzepte gehen. Hierbei werden Inhalte, Ziele sowie ihre Adressaten beleuchtet, um daraufhin mit der Maßgabe der herausgearbeiteten Verständlichkeitskriterien spezifische Eigenschaften, Gemeinsamkeiten und ggf. auch Widersprüche identifizieren zu können. Zum Schluss gilt es, die Schnittstelle der beiden Konzepte darzulegen, um einen Ausblick über einen kombinierten Ansatz von Kontrollierter und Leichter Sprache geben zu können.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Möglichkeiten und Grenzen des interreligiösen Begegnungslernens am Beispiel der Interreligiösen Studientage
    (2019)
    Pagel, Saskia 
    ;
    Schober, Michael
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    Dausner, René
    Der Islam ist in Deutschland aufgrund seiner verhältnismäßig großen Menge an Gläubigen sehr präsent. Das Verhältnis der Menschen ist infolge vergangener Ereignisse, die den Islam mit Terrorismus in Verbindung gebracht haben, zwiegespalten. Jedoch bleiben interreligiöse Begegnungen im Alltag durch die Pluralität der Gesellschaft nicht aus. Trotz allem führen diese zu gewisser Unsicherheit der Menschen, was das Verhalten gegenüber dem „Anderen“ angeht. Soll man auf sie zugehen? Ist es besser, sich gegenseitig zu ignorieren? Will man überhaupt in Kontakt treten? Tendenziell ist die Situation vorzufinden, dass die Menschen in Deutschland zwar miteinander in einem Land, aber dabei doch eher aneinander vorbei leben. Einerseits kann eine solche religiöse Pluralität im Umgang miteinander Herausforderungen bieten. Andererseits kann sie ebenso eine Chance für Austausch oder Neues sein. Eine grundsätzliche Frage, die sich dabei stellt, ist: Nimmt man sich den Herausforderungen an, wagt Neues und entdeckt die Möglichkeiten der Vielfalt oder gibt man den Schwierigkeiten nach und beschränkt sich auf das Bekannte? Im Zuge solcher Überlegungen entstand 2017 in einer Kooperation der Institute der Katholischen sowie Evangelischen Theologie der Universität Hildesheim, des Instituts der Islamischen Theologie der Universität Osnabrück, dem Bistum Hildesheim und dem St. Jakobushaus in Goslar eine Universitätsveranstaltung, die sich der Förderung interreligiöser Begegnungen verschrieben hat: die Interreligiösen Studientage. Hier erhalten Studierende der katholischen, evangelischen und muslimischen Theologie einmal im Jahr die Möglichkeit im Rahmen ihres Studiums, Begegnungen mit anderen Glaubensrichtungen unmittelbar zu erfahren. Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den sich bietenden Möglichkeiten und Grenzen interreligiösen Begegnungslernens auseinander, um sie anschließend abzuwägen.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Moin Moin and Welcome: Äquivalenzrelationen in der inter- und intralingualen Übersetzung am Beispiel der NDR-Flüchtlingsplattform mit den Sprachenpaaren Standarddeutsch > Englisch versus Standarddeutsch > Leichte Sprache
    (2017)
    Lammers, Svenja 
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    Maaß, Christiane
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    Anumba, Ezekiel
    In der heutigen Zeit erlangen Begriffe wie „Inklusion“ und „Integration“ immer größere Bedeutung. Es werden mehr und mehr Möglichkeiten für Menschen mit unterschiedlichsten Einschränkungen geschaffen, damit sie genau wie nicht eingeschränkte Menschen so selbstständig wie möglich am gesellschaftlichen Alltag teilnehmen können. Diese Einschränkungen können vielerlei Art sein: kognitive Einschränkungen, Lernbehinderungen oder Sprachbarrieren. Letztere treten in multikulturellen Gesellschaften, in denen Menschen unterschiedlichster Herkunft freiwillig oder weniger freiwillig zusammenleben, zunehmend auf und können für erhebliche Probleme verantwortlich sein. Als im Jahr 2015 die Flüchtlingskrise Deutschland ohne Vorwarnung traf, reagierte der Norddeutsche Rundfunk mit der Erstellung seiner Flüchtlingsplattform: einem Internetportal, auf dem die ankommenden Flüchtlinge alle wichtigen Informationen erhalten können. Da natürlich nicht alle Ankommenden schon fließend Deutsch sprechen, wenn sie nach Deutschland kommen, haben sich die Redakteure des NDR dafür entschieden, diese Seite nicht nur in Standarddeutsch, sondern auch in Leichter Sprache und auf Englisch anzubieten. Im Rahmen dieser Arbeit sollen die zwei Übersetzungen der NDR-Flüchtlingsplattform mit ihrem Ausgangstext in Beziehung gesetzt und miteinander verglichen werden. Dazu werden die Texte zunächst in ihren Kontext eingeordnet, unabhängig voneinander linguistisch untersucht und dann mithilfe der Äquivalenz in Relation gebracht. Ich möchte dadurch die Unterschiede zwischen der interlingualen und der intralingualen Übersetzung und die damit verbundenen Anforderungen, die sich für den Übersetzer ergeben, aufzeigen. Als Grundlage für die Analyse werden im theoretischen Teil der Arbeit also zunächst die Begriffe „Leichte Sprache“ und „Übersetzung“ genauer betrachtet, inter- und intralinguale Übersetzungsstrategien vorgestellt und der Äquivalenzbegriff definiert. Außerdem stelle ich die Methode der linguistischen Textanalyse vor, nach der ich vorgehen werde.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Pilotstudie zur forensischen ambulanten Nachsorge im AWO Psychiatriezentrum Königslutter
    (Universitätsverlag Hildesheim, 2018)
    Bohnhorst, Alina-Isabelle 
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    Universität Kassel, Fakultät für Humanwissenschafen, Institut für Psychologie, Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie
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    Benecke, Cord
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    Hans, Miriam
    In Anlehnung an eine Patientenbefragung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (2006) wurde im Frühjahr 2016 eine explorative Pilotstudie in der niedersächsischen Forensischen Institutsambulanz des AWO Psychiatriezentrums Königslutter durchgeführt. Ziel dieser Befragung war eine allgemeine Zustandsanalyse sowie die Identifikation verschiedener forensisch relevanter Faktoren, die den Behandlungserfolg der forensischen Nachsorge maßgeblich beeinflussen könnten. Dazu wurden 70 Patienten der forensischen Nachsorge mittels eines Fragebogens zu sozialstatistischen Merkmalen sowie ihrer aktuellen Lebenssituation, der Entlassungsvorbereitung und der Nachsorge befragt. Unter Zuhilfenahme von deskriptiven und explorativ-korrelativen Analyseverfahren konnten Aussagen zu verschiedenen Lebensbereichen der Patienten gemacht werden. Anhand der gewonnenen Untersuchungsergebnisse kann davon ausgegangen werden, dass die Forensische Institutsambulanz Königslutter ihrem betreuenden und behandelnden Auftrag gerecht wird. Following a survey of the regional association in Westfalen-Lippe, an explorative pilot study was conducted in the Forensic Institutional Aftercare Clinic of the AWO psychiatry clinic in Lower Saxony during spring 2016. The purpose of the following survey was to identify different parameters of forensic relevance and the deduction of specific criteria for a successful reintegration, which play a fundamental role in the therapeutic process of forensic patients. An overall of 70 patients were consulted and questioned regarding their social characteristics, as well as their current living situation, therapeutic pre-release preparation and forensic aftercare. Using descriptive and explorative-correlative analytic methods, data regarding different parameters of forensic relevance were derived. The obtained results prove that the institutional ambulance fulfils their task of treating and assisting released forensic patients.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Religiöse Elemente in der Popmusik
    (2023)
    Eidtmann, Sarah 
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    Schreiner, Martin
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    Jochum-Bortfeld, Carsten
    Diese Studie hat die Beziehung von Musik und Religion im Unterricht zum Gegenstand und zeigt auf, wieso der Einsatz von Liedern im Religionsunterricht sinnvoll ist. Es wird danach gefragt, inwieweit religiöse Elemente ihren Platz in der Popmusik finden und in welcher Form religiöse Themen in den Popsongs zum Ausdruck gebracht werden. Daran anknüpfend wird ein konkreter, beispielhafter Blick auf drei explizit religiöse Themen gelegt. Diese Themen sind „Wunder“, „Liebe“ und „Paradies“. In Bezug auf das Thema „Wunder“ wird der Song „An Wunder“ von dem deutschen Musiker Wincent Weiss analysiert. Am Beispiel des Popsongs „Liebe ist meine Rebellion“ von der Band Frida Gold wird das Thema „Liebe“ genauer beleuchtet. Daran anschließend geht es um das Thema „Paradies“ im Song „Das Paradies“ von Bosse.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Übersetzen in Leichte Sprache für Personen mit Deutsch als Zweitsprache (DAZ) - Evaluierung der Leichte-Sprache-Regeln aus der Perspektive der Psycholinguistik des Verstehens
    (2016)
    Stümpel, Greta 
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    Maaß, Christiane
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    Rink, Isabel
    Die ansteigende Migration in den deutschsprachigen Raum erfordert neue Wege der Integration und Organisation. Eine Lösung könnte die Leichte Sprache darstellen, denn diese hat das Potential, den Migrantinnen und Migranten zu einem selbstbestimmten und barrierefreien Leben sowie zu Integration in Deutschland zu verhelfen. In der Praxis ist Leichte Sprache mit geistig behinderten Personen entwickelt worden, wodurch die Regeln sowie die (sprach)wissenschaftliche Untersuchung dieses Phänomens hauptsächlich an dieser Zielgruppe orientiert sind. Auch wenn beide Adressatengruppen, also Personen mit einer geistigen Behinderung und Flüchtlinge, hinsichtlich des Deutschen zunächst ein eingeschränktes Leseverständnis haben und sie so beide auf Hilfe in Bezug auf die Verständnissicherung bei der Informationsverschaffung angewiesen sind, liegt es nahe, dass die Zielgruppe „Flüchtlinge“ ganz andere Bedürfnisse und Anforderungen an die Leichte Sprache haben könnte als Personen mit einer geistigen Behinderung. Die Kernaufgabe dieser Arbeit stellt die Untersuchung dar, inwiefern sich Leichte Sprache im Allgemeinen und die vorhandenen Regeln im Besonderen für die Bedürfnisse der Zielgruppe der Flüchtlinge eignen. Hierbei spielen die Verständlichkeit und Perzipierbarkeit von Leichte-Sprache-Texten sowie die Ziele der Flüchtlinge beim Rezipieren von Texten in Leichter Sprache bzw. die Funktionen dieser Texte eine Rolle. Mögliche Anpassungen der Regeln an den Adressaten „Flüchtlinge“ in Bezug auf die Situation werden herausgearbeitet. Anhand des praktischen Beispiels der Flüchtlingsplattform des Norddeutschen Rundfunks wird untersucht, inwiefern die Regeln und die herausgearbeiteten Anpassungen in der Realität umgesetzt werden.
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    PublicationOpen AccessBachelorThesis
    Verständliche Fachkommunikation
    (2017)
    Rathjens, Finja 
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    Maaß, Christiane
    ;
    Bedijs, Kristina
    Laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau (2016), „durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.969 Frauen und Männern ab 14 Jahren“, haben nur 24,9 % eine Vorsorgevollmacht errichtet, in der sie festlegen, wer sie in wichtigen Angelegenheiten vertreten soll, wenn sie dazu gesundheitlich nicht mehr in der Lage sein sollten. Diese niedrige Prozentzahl begründet sich laut Apotheken Umschau (2015) zum einen in dem Glauben an einen Rechtsirrtum, nach dem die nächsten Angehörigen beispielsweise infolge eines Unfalls automatisch stellvertretend für den Betroffenen entscheiden können. Zum anderen führt Wenig (2016: 10) die fehlende Sensibilisierung für diese Thematik als Grund an. Um die Bevölkerung entsprechend aufzuklären, werden u.a. von den Ministerien vermehrt Informationsangebote zur Verfügung gestellt, die allerdings einen Teil der Bevölkerung nicht erreichen: Menschen mit beeinträchtigter Lesefähigkeit können auf diese Texte nicht selbstständig ohne die Hilfe Dritter zugreifen. Fachsprachliche Texte stellen für sie eine schwer zu überwindende Verständnisbarriere dar. Die vorliegende Bachelorarbeit folgt der Hypothese, dass die Anwendung der Regelvorschläge der Leichten Sprache die Verständlichkeit von Texten erhöht. Im Zuge dessen soll im Nachfolgenden die Überprüfung eines im Rahmen des Pilotprojekts übersetzten juristischen Ratgebers hinsichtlich der Konformität mit eben diesem Regelwerk erfolgen. Zu diesem Zweck wird sich auf die „Qualitative Inhaltsanalyse“ nach Mayring gestützt. Grundsätzlich gliedert sich die Arbeit in zwei Teile. Der erste Teil soll die theoretische Grundlage für die anschließend folgende Analyse bilden. Dazu werden in einem ersten Schritt die Herausforderungen fachexterner Kommunikation im Rechtskontext beleuchtet, woraufhin ein Blick auf die Verständlichkeitsforschung Aufschluss darüber gibt, welche Faktoren bei der Gestaltung verständlicher Texte Beachtung finden müssen. Im Anschluss wird das Konzept Leichte Sprache und seine Adressatenschaft1 vorgestellt. In diesem Zuge wird kritisch betrachtet, wie auf das Stigmatisierungspotenzial der Leser von Leichte-Sprache-Texten eingegangen werden kann. Der Durchführung der Analyse im fünften Kapitel wird eine kurze Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes vorangestellt. Anschließend werden die gefundenen Schwachstellen auf den einzelnen Ebenen des Sprachsystems aufgezeigt und in einem letzten Schritt quantitativ ausgewertet. Aus diesen Ergebnissen wird abgeleitet, welche Schritte unternommen werden können, um den Ratgeber gemäß der Leichten Sprache noch zugänglicher zu machen.
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